Produktionsstart im ersten nanotechnologischen Werk
 | Wladimir Wladimirowitsch Putin (Mitte) hält die HM-Rohstange in Händen, aus welcher auf der Junker Quickpoint 3000 Blank Präzisions-HM-Werkzeuge entstehen.
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Die Produktion von monolithischen Hartmetallwerkzeugen mit mehrschichtigem Nanoüberzug hat in der russischen Stadt Rybinsk begonnen. Im ersten nanotechnologischen Werk rund 80 Kilometer nördlich von Yaroslavl arbeitet auch eine Hochgeschwindigkeits-Schleifmaschine vom Typ Quickpoint 3000 Blank der Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH.
Das 6.000 Quadratmeter große Werk befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Firma Saturn. Die dort hergestellten HM-Bohr- und Fräswerkzeuge sind in Russland qualitativ und technologisch einzigartig und werden beispielsweise in der Luft- und Raumfahrtindustrie verwendet. Die Produktion soll in den nächsten Jahren vervierfacht werden.
„Dies ist ein wichtiges Schlüsselprojekt für unser Unternehmen“, ließ das Junker-Management wissen. Das ganze Projekt stehe unter Beobachtung der russischen Regierung – bei positiver Entwicklung seien massive Erweiterungen geplant. „Diese bedeutende Referenz wird für uns in der Automobil-, Zuliefer- und Werkzeugindustrie weitere Türen öffnen“, erwartet Junker.
Die Technologie nanostrukturierter Überzüge bei Werkzeugen wurde vom Kurtschatowskij Institut erarbeitet.
23.07.2010
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